Am Samstag, den 21. März 2026, waren wir auf Einladung des Heimat- und Kulturvereins (HKV) erstmals im badischen Forst zu Gast. Im ausverkauften Alex-Huber-Forum bereitete das Publikum uns einen herzlichen Empfang. Bereits ab dem ersten Song klatschten, wippten und schnippten die Besucher begeistert mit.
Der Chor präsentierte ein abwechslungsreiches Programm und spannte einen musikalischen Bogen von Gospelklassikern wie „Joshua Fit the Battle of Jericho“ über Popsongs bis hin zu bekannten Filmtiteln wie „Shallow“. Besonders großen Beifall erhielten Josie Seubert, die mit einer ebenso zerbrechlichen wie kraftvollen Interpretation von „This Is Me“ und „Oceans“ berührte, sowie Pia Knoll und Annette Rembor, deren Stimmen unter anderem bei „Gabriellas Song“ für Gänsehautmomente sorgten. Mit „This Is My Wish“, einem leider hochaktuellen Lied mit dem Wunsch nach mehr Frieden auf der Welt, setzte Michael Stierle ein eindrucksvolles Zeichen.
Nach der Pause wurde der Saal selbst Teil des Chores: Animiert von Solist Ulrich Rembor, der mit seinen Entertainerqualitäten immer wieder zum Mitmachen motivierte, entwickelte sich ein mitreißender Call-and-Response, der im gemeinsam gesungenen Gospelklassiker „Oh, When the Saints“ seinen Höhepunkt fand.
Auch Anja Meyer, Moni Damminger und Barbara Bender überzeugten in ihren Solobeiträgen ebenso wie David Forger, der als Beatboxer und „Schlagzeug auf zwei Beinen“ bei den A-cappella-Stücken „Inspired“ und „Lass die Musik an“ die wie immer glänzend aufgelegte Band ersetzte und die Zuhörer durch seine Ausdrucksfreude begeisterte.
Nachdem der Schlussakkord von „You Can’t Stop the Beat“ verklungen war, forderte das Publikum mit stehenden Ovationen mehrere Zugaben ein. Mit „Shine Your Light“ verabschiedete sich der Chor schließlich, während er singend, und in Erinnerung an unser verstorbenes Chormitglied Ulrich Leuther mit Kerzen in den Händen, durch den abgedunkelten Saal zum Ausgang zog. Es war ein Moment voller Emotionen und stiller Trauer, der uns alle tief berührte und der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.









(Titelfoto: Roland Sand/ weitere Fotos: Sebastian Labitzke)